orthomolekulare Medizin

Orthomolekulare Medizin

Die orthomolekulare Medizin wurde 1968 durch den Biochemiker Prof. Dr. Linus Pauling (1901-1944) begründet. "Ortho" kommt aus dem griechischen und bedeutet recht, richtig, aufrichtig und "molekular" weist auf den Einsatz kleinster Bauteine hin.

Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, essenzielle Fettsäuren, Aminosäuren, sekundäre Pflanzenstoffe sind im menschlichen Organismus für zahlreiche Stoffwechselvorgänge notwendig. In der Therapie werden sie bei chronisch entzündlichen Erkrankungen wie Rheuma, Autoimmunerkrankungen, chronischen Schmerzerkrankungen wie Migräne, Stoffwechsel- oder Hauterkrankungen eingesetzt.

Notwendig können sie aber auch in Zeiten von erhöhtem Bedarf, wie zur Vorbereitung einer Schwangerschaft oder zur Abwehr von Infektionen oder zum Nebenwirkungsmanagement bei regelmäßiger Einnahme von Medikamenten werden.

Der Einsatz erfolgt nach ausführlicher Anamnese und körperlicher Untersuchung und unter labordiagnostischer Kontrolle. Die Therapie erfolgt über Infusionen und/oder die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln.