Infusionsmedizin

Infusionstherapien

Infusionen bieten die Möglichkeit, gezielt und gut dosiert, unter Schonung des Magen-Darm-Traktes dem Organismus eine therapeutische Medikamentendosis anzubieten.

Das beste Beispiel ist die "Hochdosis Vitamin C-Infusion". Vitamin C ist ein Vitamin, das für nahezu alle Stoffwechsel- und Entgiftungsvorgänge im Körper benötigt wird. Es dient u.a. der Immunstimulation genauso, wie der Entgiftung, ist sinnvoll bei der Allergiebehandlung, zur Senkung von LDL-Cholesterin und Triglyceriden und wirkt ausgleichend auf die Stimmung. Ein wirksamer Vitamin C-Spiegel lässt sich aber über Tabletten und Kapseln nicht erreichen. Daher kann es im Krankheitsfall sinnvoll sein, den Organismus mit Infusionen zu unterstützen.

Außer Vitamin C können bei Mangel auch B-Vitamine infundiert werden. Gerade B-Vitamine werden bei Magen-Darm-Störungen sehr schlecht über die Darmschleimhaut aufgenommen und können so bei verschiedenen Erkrankungen im Organismus fehlen.

Ein anderes Einsatzfeld sind Komplexhomöopathika. Sie können gezielt zur Grundregulation oder für Umstimmungsprozesse besonders bei chronischen Erkrankungen mit starken Symptomen zum Einsatz kommen. Hier sind Tabletten, Tropfen oder Globulis eventuell zu schwach oder "zu langsam" in ihrer Wirkung.

Auch Aminosäuren und Mineralstoffe können über eine Infusion gegeben werden. Sie werden im Organismus für den Zellaufbau, für Stoffwechselreaktionen und Entgiftungsfunktionen benötigt.

Im Krankheitsfall kann es notwendig sein, den Körper mit Hilfe von Infusionen zu entlasten und zu unterstützen.