Akupunktur

AKUPUNKTUR & OHRAKUPUNKTUR

Wird zur Regulierung der geschwächten Körperkräfte, Stoffwechsel- und hormonellen Erkrankungen, Migräne, akuten und chronischen Schmerzen des Bewegungsapparates, Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes und des Harnsystems, Hauterkrankungen, Allergien, Herz-, Kreislauferkrankungen, Atemwegserkrankungen, chronischen Erschöpfungszuständen/Burnout eingesetzt.

Herkunft

Akupunktur ist als Teil der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) eine uralte, aus Asien stammende Therapieform. Nach den Vorstellungen der Chinesen fließt die Lebensenergie, das Qi, über bestimmte Leitbahnen durch den Körper. Kann das Qi frei fließen, lebt der Organismus in innerer Harmonie. Durch äußere Einflüsse kann diese Harmonie gestört werden und die Energiebahnen blockieren. Die Lebensenergie kann nicht frei fließen und der Organismus entwickelt Symptome wie Schmerzen und andere gesundheitliche Beschwerden. Mit Hilfe der Akupunktur wird der Energiefluss reguliert und der Organismus gelangt wieder zur inneren Balance, die Selbstheilungskräfte werden aktiviert.

Die Ohrakupunktur war schon innerhalb der chinesischen Medizin im 1.Jh. v. Chr. bekannt, wurde aber, im Gegensatz zur Körperakupunktur, zunächst nicht weiterentwickelt. In den 50er Jahren entdeckte der französische Arzt Dr. Paul Nogier die Reflexzonen auf der Ohrmuschel und entwickelte daraus eine eigenständige Therapieform.

Vorgehensweise und Wirkung

Die Nadeltechnik der Akupunktur kann helfen, Schmerzen zu lindern, die Muskulatur zu entspannen oder das Hormon- oder Immunsystem zu aktivieren. Insgesamt können Vitalität und Aktivität gesteigert werden.

Die beiden Therapieformen werden heute gerne miteinander kombiniert.